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Rund um den Schildberg |
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Der Schildberg |
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Der im Nordwesten der Dahlener Heide 215 über NN liegende Schildberg und das ihn umgebende Waldareal prägt wesentlich die Landschaft der Gneisenaustadt Schildau mit ihren Ortsteilen. Von Schildau aus liegt der Schildberg ca. 3 Kilometer in südwestlicher Richtung und von Kobershain aus ca. 2 Kilometer in südöstlicher Richtung entfernt. Der Schildberg, in einem alten Siedlungsgebiet liegend (Hügelgräber) und in historisch zurückliegenden Etappen durch seine Lage strategisch nicht uninteressant, wurde niemals als Träger einer Burg ausgewählt. Wahrscheinlich sprach der Wassermangel auf dem Berg dagegen. Er war aber immer wieder Gegenstand von Überlegungen, die seiner gebietlich dominanten Stellung Rechnung trugen. Erstmals wird er in einer Urkunde 1349 erwähnt. Das ganze Jahr wird der Schildberg als Ausflugsziel von Wandergruppen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder hoch zu Ross genutzt. Ausgeschilderte Wanderwege führen durch herrliche Mischwälder zum Ziel. Auch Kremserfahrten zum Schildberg, z.B. im Anschluss an eine Stadtführung, sind möglich. In den vergangenen Jahren wurde das Areal auf dem Schildberg neu gestaltet. Sitzgruppen, Schutzhütten und Lehrtafeln laden zur beschaulichen Rast oder einer Unterrichtsstunde im Grünen ein. |
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Selbst im Winter sind vielfältige sportliche Aktivitäten möglich: z.B. Langlauf auf Skiern oder Abfahrt auf der Rodelbahn. Überregionale Bedeutung erfährt der Schildberg durch die Aufnahme in verschiedene Wanderführer ortsansässiger und benachbarter Tourismusvereine. Mit der Beschilderung der Radwege im Muldentalkreis erfolgt eine Anbindung an die Leipzig-Elbe-Radwanderroute und über den Internationalen Elberadweg eine Anbindung an die Mulde-Elbe-Radwanderroute. |
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1936 wurde der heutige Schildbergturm aus Quarzporphyrsteinen, welche die Schildauer Steinbrüche lieferten, vom Baumeister Otto Schöche erbaut und im gleichen Jahr am 19. Juli eingeweiht. Er ist 26 Meter hoch und 5,10 Meter im Durchmesser. Im Nordosten liegt vor dem Betrachter Schildau mit dem Neumühlenteich, in der Ferne die Kreisstadt Torgau mit dem Schloss Hartenfels.
Besteht der Wunsch einer Turmbesteigung, erfragen Sie die Möglichkeiten vorab bei der Stadtverwaltung bzw. dem Fremdenverkehrsamt. |
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Der Sage nach soll Napoleon Bonaparte unter diesem Stein bei seiner fluchtartigen Rückkehr vom missglückten Russlandfeldzug 1812 heimlich übernachtet haben. |
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Wittes Steinbruch, in dem Quarzporphyr gebrochen wurde, ist bis zu 10 m tief. In diesem Steinbruch ist der Schildauer Porphyr aufgeschlossen, ein Ergussgestein, das vor etwa 260 Mill. Jahren im
Der Steinbruch wurde bis ca. 1935 genutzt. Heute dient er als Feuerlöschteich. Er ist mit Wasser gefüllt, das sehr langsam nachläuft, und verhältnismäßig tief. Das Baden ist verboten. |
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Aus diesem Steinbruch wurde ebenfalls Quarzporphyr für den Bau des Schildbergturmes gebrochen. |
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